Teilnehmer von "FLOW4" mit Europass, dem Zertifikat für die Teilnahme am MobilitätsprojektDie dreißig ersten Teilnehmenden mit Praktika in Marseille und Rotterdam konnten zu 35 % in Arbeit, zu 32 % in Ausbildung vermittelt werden!

Entsprechend zufrieden äußerten sich die jungen Menschen:


"Mir hat das Coaching sehr geholfen. Ich wurde bei Recherchen und Bewerbungen unterstützt. Eines der wenigen Projekte, die ich kennengelernt habe, wo das Wort "individuell"  wirklich umgesetzt wird"

"Sehr interessierte und engagierte Coaches, die einen wunderbar begleiten"

"Meine persönliche Betreuung mit dem Ziel der Vermittlung in Arbeit hat mir sehr geholfen und ich bin sehr dankbar dafür; ich hatte das Gefühl gut betreut zu werden, es ging kein Druck aus vom Team, aber trotzdem super Unterstützung"

"Die Coaches sind engagiert, interessiert, kompetent und sehr flexibel"

"In der Vorbereitungszeit sind wir auf meinen gewünschten Beruf gestoßen. In der Nachbereitungszeit hat sich alles intensiviert"

Sie interessieren sich für eine Arbeit oder Ausbildung im internationalen Dienstleistungsbereich? Sie möchten Ihre Fremdsprachenkenntnisse auffrischen und eine Arbeitserfahrung im Ausland machen?
Oder Sie suchen eine Arbeit oder Ausbildung in einem Hotel oder in der Gastronomie? Sie haben Familienverantwortung und suchen den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt? Dann besuchen Sie unsere Informationsveranstaltung und treffen Sie Ihren Arbeitgeber von morgen.

Felix, 30 Jahre alt, nahm 2015 an unserem Projekt teil. Er hatte fast 10 Jahre lang im Bereich der Agrarwissenschaften studiert, ohne klares Ziel und ohne jede praktische Erfahrung. Erst ein Praktikum im Centre Francais de Berlin, während dessen er sich um Schüleraustauschprogramme kümmerte, weckte in Felix den Wunsch, sich für deutsch-französische Beziehungen zu interessieren. Unser Projekt reizte ihn, „ da mein Französisch verbesserungswürdig ist und das Erlernen der Sprache in Verbindung mit einem Auslandsaufenthalt für mich die ideale Kombination darstellt.“

Mit aufgefrischten Französischkenntnissen aus der Vorbereitungsphase in Berlin konnte er bei unserer französischen Partnerorganisation eurocircle in der Abteilung für Jugendaustausch arbeiten.

 Pauline, Teilnehmerin der ersten Gruppe mit Praktikum in Marseille

 „Sehr geehrte Frau Schrenck,
ich habe mich sehr gefreut, als ich von dem IdA Programm erfahren habe.
Frankreich ist ein tolles Land und die Kultur, Sprache und vor allem die
Stadt Marseille besser kennen zu lernen neben einer Berufsorientierung ist
eine einmalige Gelegenheit, die ich unbedingt beim Schopfe packen musste.
Meine derzeitigen Bemühungen, eine Ausbildung im Bereich Lederer,
Reitsportsattler oder Feintäschner zu finden sind bis jetzt leider noch
nicht geglückt. Ich würde gern meine social skills ausbauen und meine
Auslandskenntnisse schulen.

Mit lieben Grüßen Pauline.“

job destination europe nahm an der Konferenz des DPJW „Berufliche Perspektiven“ in Breslau teil.

Vom 16. bis 18. November 2016 trafen sich rund 100 Vertreterinnen und Vertreter von Berufsschulen und Einrichtungen, die sich für berufsorientierte Austauschprojekte engagieren, sowie Mitarbeitende von Unternehmen, der deutsch-polnischen Industrie- und Handelskammer und aus den Regionalverwaltungen.

Die Teilnehmenden diskutierten, welche Bedeutung Auslandspraktika für die Berufsorientierung und Entwicklung von sozialen und interkulturellen Kompetenzen Jugendlicher haben.
Madelonne v. Schrenck von job destination europe leitete den Workshop „Interkulturelles Lernen für berufliche Mobilitätsprojekte“.

Die Konferenz in Breslau bildete den Abschluss des dreijährigen Themenschwerpunkts „Berufliche Perspektiven“ in der Programmarbeit des DPJW.

Weitere Informationen auf der Webseite des DPJW.

Das DPJW besuchte auch unterschiedliche Projekte und begleitete die Teilnehmenden mit der Kamera: YouTube-Kanal des DPJW

Ganze sechs Wochen dauerte die Vorbereitungsphase in Berlin, bis der Koffer gepackt war: frische Wäsche, ein Reiseführer und ein dickes Wörterbuch. Der Kopf voll von der Menge an Informationen, die man in der Zeit verinnerlichen musste.
Die jungen Leute mussten ihr etwas verstaubtes Englisch aus der Schulzeit auffrischen, sich die komplizierten polnischen Wörter und Redewendungen aneignen und sich vor allem die Frage stellen, „was will ich eigentlich in dem fremden Land jenseits der östlichen Grenze machen?“. Aber es ist geschafft! Mit dem Ticket in der Hand und Vorfreude im Gesicht, ließen sie weinende Familien und Freunde hinter sich und stiegen in den Zug Richtung Warschau ein, in dem bekannte Gesichter schon längst im Abteil saßen. In der Luft war eine gewisse Unruhe zu spüren. Trotzdem versuchten alle, miteinander freundlich zu reden. Jede Person hatte unterschiedliche Erwartungen. Es gab jedoch einen gemeinsamen Nenner: Die Lust aufs Entdecken und Erleben. Alle wollten einfach Warschau mit den eigenen Augen sehen. Während der Zeit in Berlin redeten viele über ihre Traumjobs und jetzt wollten sie ihr Traumpraktikum kennenlernen. Einige wollten auch ihre polnischen Sprachkenntnisse prüfen und schauen, ob sie imstande sind, sich ein Date auf Polnisch zu organisieren. Der Zug gewann an Fahrt.